Gesetzliche Krankenversicherung – Eine Pflichtversicherung
Gesetzliche
Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist eine der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtversicherungen für Arbeitnehmer in Deutschland. Vorausgesetzt deren Einkommen lag in den letzten drei Jahren nicht dauerhaft oberhalb der Versicherungspflichtgrenze.
Genau wie Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung ist auch die GKV ein Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems.
Die Versicherungsbeiträge richten sich daher, anders als bei der privaten Krankenversicherung, grundsätzlich nach der Einkommenshöhe (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Der eigene Gesundheitszustand, das Alter und das Geschlecht spielen bei der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich keine Rolle, eben ganz nach dem Solidaritätsprinzip.
Gesetzliche Krankenkassen vergleichen und Wechseln
Prinzipiell haben alle Versicherungsnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung die gleichen Leistungsansprüche. Dennoch können die gesetzlichen Krankenkassen über diesen starren leistungskatalog hinaus ergänzende Leistungen anbieten.
Man könnte auch formulieren: Sie zahlen grundsätzlich den gleichen Beitrag (15,5 % seit Januar 2009), die Leistungen unterscheiden sich zum Teil jedoch deutlich. Zudem sind die gesetzlichen Krankenkassen berechtigt ergänzend zum Einheitsbeitrag sogenannte Zusatzbeiträge einzufordern.
Sie als Versicherungsnehmer haben jedoch jederzeit und gänzlich unkompliziert die Möglichkeit, zwischen den gesetzlichen Krankenkassen zu wechseln. So können Sie sich jederzeit eine günstige gesetzliche Krankenversicherung suchen und müssen keinesfalls alle Spielchen Ihrer Krankenkasse über sich ergehen lassen. Ein schneller, unverbindlicher und kostenloser Vergleich der Gesetzlichen Krankenkassen hilft Ihnen, das richtige Angebot auszuwählen.
Wechsel in die private Krankenversicherung
Starrer Leistungskatalog, Einheitsbeiträge - es gibt viele Gründe den Wechsel in die private Krankenversicherung zu erwägen. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung, richtet sich der Beitrag (hier Prämie) vor allem nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Die Einkommenshöhe spielt für die Beitragsberechnung keine Rolle.
Ein Vorteil ergibt sich daher in der Regel für junge, beziehungsweise gesunde Versicherungsnehmer mit gutem Einkommen, die keine Kinder mitversichern müssen.
Allerdings kann sich nicht Jeder einfach privat krankenversichern. Bei Arbeitnehmern müssen beispielsweise die Gehälter die Versicherungspflichtgrenze (für 2010 bspw. 49.950 €) in drei aufeinanderfolgenden Jahren überschreiten.